Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Grüne Wirtschaft: Weltmeister bleiben ohne Zwänge

Was will eigentlich die Initiative „grüne Wirtschaft“ der Grünen? Im Text steht: „Bis ins Jahr 2050 wird der «ökologische Fussabdruck» der Schweiz so reduziert, dass er auf die Weltbevölkerung hochgerechnet eine Erde nicht überschreitet.“ Dabei offenbaren die Grünen grosse Inkompetenz im Thema:

Das Konzept des «ökologischen Fussabdrucks» um die Umweltbelastung zu messen ist völliger Unsinn. Es misst nur biologische Stoffflüsse und fossile Energieverbräuche. Recyceln Schweizer Unternehmen Metall, so wird das von diesem Konzept nicht erfasst. Ein solcher Text hat in der Bundesverfassung nichts zu suchen.

Die Schweizer Wirtschaft ist schon grün

Wo stehen wir heute beim Thema Grüne Wirtschafte in der Schweiz?

  • 1. Rang beim World Energy Council Sustainability Index 2013
  • 1. Rang im Sustainable Competitiveness Report des WEF 2014
  • Bestes Ergebnis bei OECD-Studie betreffend CO2-Ausstoss/BIP (kaufkraftbereinigt)
  • Reduktion von 1.7 Millionen Tonnen CO2 der Energieagentur der Wirtschaft seit 2013
  • 96% Recycling-Quote bei Glas
  • ca. 90% Recycling-Quote bei Metallen
  • 91% Recycling-Quote bei Papier
  • 83% Recycling-Quote bei PET
  • bis 95% Recycling-Quote bei Elektroschrott
  • Separat gesammelte Siedlungsabfälle pro Kopf: 172 kg im Jahr 1990 jetzt bei 374 kg im Jahr 2012
  • 0% Deponierung von Siedlungsabfällen, sondern thermische oder stoffliche Verwertung
Swissrecycling – www.swissrecycling.ch
Energieagentur der Wirtschaft – www.enaw.ch
Komitee gegen Initiative “Grüne Wirtschaft” – www.gruener-zwang.ch

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Viele Zahlen eine einfache Aussage: In Sachen Recycling, Emissionen der Wirtschaft und Kreislaufwirtschaft ist die Schweiz Weltmeisterin. Wie sind wir zu diesem Titel gekommen? Die Schweizer Wirtschaft hat sich in den verschiedenen Branchen zusammengesetzt und mit grossen Freiräumen Lösungen gefunden, die funktionieren.

Die Papierfabrik will lieber aus Altpapier neues Papier herstellen statt einen bürokratischen Papierkrieg führen.

Drei Beispiele für gute Lösungen

  1. Die vorgezogene Entsorgungsgebühr bei Elektrogeräten führt dazu, dass jedes Gerät in allen über 6’000 Rücknahmestellen kostenlos entsorgt werden kann.
  2. Beim CO2- Ausstoss und der Energieeffizienz hat das System der Energieagentur der Wirtschaft den mit Abstand grössten Effekt erzielt, damit die Schweiz die Kyotoziele erreicht hat. Das System ist simpel: Die Unternehmen können sich von der CO2-Abagbe auf Brennstoffen befreien, wenn sie CO2-Reduktionsziele sowie konkrete wirtschaftliche Massnahmen zusammen mit Experten umsetzen.
  3. Beim Recycling gibt es ein Geheimnis: Es braucht möglichst viele flächendeckend verfügbare Rücknahmestellen. In der Schweiz existieren über 12’000 Sammelstellen. Es gibt heute offenbar mehr Sammelstellen als Briefkästen.

Will die Schweiz also Weltmeisterin bei der grünen Wirtschaft bleiben, dann müssen wir auf grüne Zwänge und Bevormundung verzichten. Unsere bestens ausbalancierten Systeme funktionieren nur mit mündigen Menschen, Freiräumen, innovativen Branchenlösungen sowie tatkräftigen Unternehmen, die investieren. Seit Jahrzehnten sind in der Schweiz innovative KMU in der Recycling-Industrie entstanden oder neue Verfahren entwickelt worden. Kürzlich hat eine Schweizer Firma ein innovatives Material zur Innenraumdämmung von Autos aus Recyclingmaterial entwickelt. Hinzu kommen modernste Recycling Betriebe und auch neue Berufe wie der Recyclist.

Nein zur Bevormundung der Grünen und zum neuen Bürokratiemonster, das den Schweizer Werkplatz abwürgt.

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www.gruener-zwang.ch